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AGROFORST-Konzepte

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Agroforstsysteme sind Landnutzungssysteme, bei der mehrjährige Holzpflanzen (Bäume, Sträucher, Weiden etc.) auf derselben Fläche angepflanzt werden, auf der auch landwirtschaftliche Nutzpflanzen angebaut und / oder Tiere gehalten werden. Baumkomponente zur Produktion von Holz, Früchten, Honig, als Wind- und Wetterschutz oder aus landschaftlichen Gründen. Traditionelle (historische) Beispiele für Mitteleuropa sind die Streuobstkulturen und Waldweidenutzungen. Diese haben im Kontext der modernen Land- und Forstwirtschaft keine signifikante ökonomische Bedeutung mehr, sind aber Ökosysteme von besonderer Eigenart und Biodiversität. Während die Waldweidesysteme im Grunde nur noch als kleinflächige historische Relikte anzusprechen sind haben die mitteleuropäischen Streuobstwiesen noch eine wichtige, vielfach landschafts- prägende Bedeutung und eine einzigartige ökologische und landschaftsästhetische Wertigkeit. Als letzte großflächige Vorkommensgebiete bedrohter Vogelarten (u.a. Wendehals, Halsband-Schnepper, Garten- rotschwanz, Grünspecht, Steinkauz) sind es Lebensräume von europäischem Rang. Kaum ein Tourismuskonzept in den Verbreitungsgebieten des Streuobstbaus verzichtet auf die attraktiven Bilder. Mit ihren großen und schönen Baumkronen, den Blüten im April und Mai, den Früchten im Sommer und Herbst und den bunten Farben im Oktober, gehören Streuobstwiesen sicher zu den schönsten und abwechslungsreichsten Landschaftsteilen und bereichern die oft recht eintönigen und langweiligen Ackerbau geprägten Agrarland- schaften.
Die meisten Menschen haben eine hohe emotionale Affinität zu diesem Landschaftstyp.
Ein weiteres agroforstliches Nutzungsmodell sind die Wertholzpflanzungen. Darunter versteht man die lockere Pflanzung von verschiedenen Obstbäumen mit dem wirtschaftlichen Ziel der Furnierholzproduktion. Moderne Entwicklungen von Agroforstsystemen – dort meist zur Walnussproduktion – gibt es in Frankreich. Grundsätzlich gilt, dass auf einer identischen Fläche sowohl eine agrarische als auch eine forstliche Nutzung stattfindet. Diese Nutzungen müssen nicht synchron ablaufen und müssen auch nicht von gleichrangiger ökonomischer Bedeutung sein. Ein Agroforstsystem kann also agrar- oder forstorientiert betrieben werden. Weiterhin sind Unterscheidungen möglich, ob die agrarische Nutzung als Grünland (und hier wiederum als Wiese, Weide oder als Mähweide) oder als Ackerland erfolgt. Bei der Nutzung der Bäume ergibt sich die Unterscheidung nach jährlichen bzw. mehrjährigen Nutzungsintervallen und auch daraus, ob das ökonomische Interesse eher in der Frucht oder im Holzertrag liegt oder ob eine gleichrangige Wertschätzung vorliegt.

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